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Institutsleitung:
Prof. Dr. rer. nat. Olaf Dössel
Prof. Dr. rer. nat. Werner Nahm


Postanschrift:
Kaiserstr. 12
76131 Karlsruhe

Besucheradresse/
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Fritz-Haber-Weg 1
76131 Karlsruhe

 

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Veranstaltungen

Vortrag

Herr cand. el. Ole Pauer:
"Modelling of the Human Cerebral Circulation - Adaptation of a Hemodynamics Model Based on Avolio for Cerebral Temperature Calculation"
(Bachelorarbeit)
Termin: 18.12.2018 16:00 h

Ort: Bibliothek des IBT (Gebäude 30.33., 5. OG., Raum 517)

Workshop "Integrated Heart Model"
Poster

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Ingenieurwissenschaft für die Gesundheit

Herzlich willkommen auf der Seite des Instituts für Biomedizinische Technik am Karlsruher Institut Technologie (KIT). Seit über 50 Jahren wird hier im Bereich der Biomedizinischen Technik geforscht und gelehrt.

In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Ärzten und in Projekten mit der medizintechnischen Industrie erforschen wir neue technische Systeme, mit denen Krankheiten früher und genauer erkannt und eine Therapie zielsicher durchgeführt werden kann. 

Schwerpunkte der Forschung bei Prof. Dr. Olaf Dössel sind die Analyse der elektrischen Signale vom Herzen (EKG und Elektrogramme) und die Abbildung der elektrophysiologischen Vorgänge auf dem Herzen (ECG-Imaging). Auch gibt es Forschungsprojekte zur Impedanztomographie der Lungenperfusion und zur Hypothermie bei Schlaganfallpatienten. Mehr dazu finden Sie hier.

Bei Prof. Dr. Werner Nahm stehen die Erforschung und Entwicklung optoelektronischer Systeme in Medizin und Lebenswissenschaften im Fokus. In seiner Arbeitsgruppe laufen aktuell Projekte zu chirurgischen Visualisierungssystemen und zur optischen Diagnose. Mehr dazu finden Sie hier.

In der Gruppe von Dr. Axel Loewe werden Computermodelle des Herzens entwickelt und auf kardiologische Fragestellungen angewendet. Im Fokus stehen die Elektrophysiologie und Elastomechanik des Herzens, um zur Beantwortung wichtiger klinischer Fragestellungen zur Entstehung und Behandlung von z.B. Herzrhythmusstörungen beizutragen. Mehr dazu finden Sie hier.

 

News

EKG 2018-11-28
Studie über den Einfluss von anatomischen Veränderungen des linken Vorhofs auf das EKG

Wie wirkt sich ein vergrößerter linker Vorhof auf das Elektrokardiogramm (EKG) aus? Sollte es gelingen, in Zukunft linksatriale Vergrößerungen zuverlässig mit Hilfe des EKG zu erkennen, wäre eine kostengünstige Alternative gegenüber aufwendigen bildgebenden Verfahren gefunden, um einen wichtigen Risikofaktor für Vorhofflimmern zu identifizieren. Um diese Frage zu beantworten, haben Forscher des IBT virtuelle Kopien des linken Vorhofs vergrößert und anschließend die EKGs in einem Computermodell simuliert. Dadurch konnte gezeigt werden, wie sich verschiedene Formen und Stufen einer linksatrialen Vergrößerung auf das EKG auswirken und anhand welcher Merkmale sie möglicherweise in klinischer Praxis zu detektieren sind. Ein besonders interessantes Ergebnis ist, dass der klinisch häufig verwendete Marker „PTF-V1“ eher Anzeichen für eine verdickte Vorhofwand als für einen vergrößerten Vorhof ist.

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karlsruhe.r2b-student
IBT beim r2b-student techpitch vertreten

In 180 Sekunden begeistern – Wissenschaftler und Gründer präsentierten ihre Ideen und Konzepte im Rahmen des r2b-student techpitchts am 15. November im Foyer des Präsidiumsgebäudes. Anschließend konnten interessierte Studierende in entspannter Atmosphäre mit den Verantwortlichen der Projekte ins Gespräch über mögliche Abschlussarbeiten kommen.

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DGBMT 2018
IBT zahlreich und erfolgreich auf der Jahrestagung der DGBMT 2018 in Aachen

In diesem Jahr wurde die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Technik (DGBMT) in Aachen ausgetragen.
Unter den vielen wissenschaftlichen Beiträgen war das IBT in diesem Jahr mit 16 Beiträgen vertreten und gehörte damit zu den stärksten Gruppen. Darüber hinaus belegten Armin Müller und Tamara Wirth den 7. und den 8. Platz beim Studentenwettbewerb der DGBMT.

 
IBT News 2018-10-08
IBT im Campus Report Podcast

Einen "Schritt zur individualisierten Medizin" und wirksamere Therapien versprechen Computersimulationen des Vorhofflimmerns. Die Arbeitsgruppe Herzmodellierung am Institut für Biomedizinische Technik des KIT hat sich zum Ziel gesetzt, die Herzfunktion mathematisch zu formulieren und realitätsgetreu in Computermodellen abzubilden. Davon berichtet der Leiter der Gruppe, Dr. Axel Loewe, diese Woche im Campus Report Podcast.

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Preis Patientensicherheit
Preis für Patientensicherheit

Die IBT Wissenschaftler Axel Loewe und Olaf Dössel haben gemeinsam mit klinischen Partnern des Universitäts-Herzzentrums Freiburg-Bad Krozingen den Preis für Patientensicherheit (2. Platz) gewonnen. Die prämierte Arbeit führt zwei neue EKG-basierte Verfahren zur unmittelbaren Beurteilung des Erfolgs der Katheterablation zur Beendigung von Perimitralflattern ein. Perimitralflattern ist eine Herzrhythmusstörung der Vorhöfe, die besonders häufig infolge von Ablation von Vorhofflimmern auftritt. Die Methoden wurden mittels medizintechnischer Simulationen gründlich evaluiert und im Rahmen einer klinischen Studie mit Validierungskohorte erprobt. Zukünftig können sie in den Standardnutzungsprozess der medizintechnischen Mappingsysteme integriert werden. Die vorgeschlagenen Größen zur unmittelbaren Beurteilung des Ablationserfolgs haben das Potential die Patientensicherheit maßgeblich durch eine Verkürzung der invasiven Prozedurzeit sowie eine Steigerung der Erfolgsrate und der damit einhergehenden Senkung der Zahl von Folgeeingriffen zu erhöhen.

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Nairn_D
Neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IBT

Wir begrüßen Frau Deborah Nairn als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin am IBT. Sie ist seit Oktober 2018 Teil des Teams und ihre Forschung wird sich auf die Identifikation sogenannter „Low-Voltage-Gebiete“ konzentrieren, um die Therapie für Vorhofflimmern zu steuern. Hierfür wird sie beispielsweise die Signalamplitude während Vorhofflimmern und während des gesunden Herzrhythmus systematisch untersuchen. Ziel ist es eine robuste Methode zu entwickeln, die es erlaubt krankes Gewebe eindeutig durch die bipolare Amplitude zu erkennen und dabei Störgrößen zu berücksichtigen. 
Frau Nairn hat einen Bachelorabschluss in Mathematik von der Universität Aberdeen und einen Masterabschluss in Data Science for Decision Making von der Universität Maastricht. In ihrer bisherigen Forschung verglich sie Algorithmen zur Detektion der T-Welle im EKG und entwickelte ein dynamisches signalbasiertes Modell zur Erkennung von Ischämie.