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Induktive Impedanzmessung und Impedanzspektroskopie in der Medizintechnik

Induktive Impedanzmessung und Impedanzspektroskopie in der Medizintechnik
Ansprechpartner:Marco Völker, Olaf Dössel
Projektgruppe:Messtechnik/Signalverarbeitung
Induktive Impedanzmessung und Impedanzspektroskopie in der Medizintechnik

Die passiven elektrischen Eigenschaften von Gewebe sind in der Medizin von zunehmender diagnostischer Bedeutung. Üblicher Weise werden diese mittels auf der Haut angebrachten Elektroden gemessen. Elektroden besitzen jedoch verschiedene Nachteile.
Ein neuer Ansatz zur Bestimmung der passiven elektrischen Gewebeeigenschaften ist die induktive Messung unter Verwendung von Spulen. Dabei wird von einer Erregerspule ein Wirbelstrom im Gewebe erzeugt, dessen sekundäres Magnetfeld von einer Messspule gemessen wird (s. Abb. 1). Die Messung lässt Rückschlüsse auf die Leitfähigkeit des Gewebes zu. Somit ist die Überwachung von Organfunktionen (Lunge, Herz) möglich. Ferner besteht die Möglichkeit durch Messung des Impedanzspektrums Rückschlüsse auf Erkrankungen des Gewebes zu ziehen. Eine mögliche Anwendung wäre auch die Rejektionsdiagnostik bei Organtransplantaten.

Ziel des Projekts ist die Optimierung des vorhandenen Messsystems und die klinische Evaluierung am Patienten.





Abb. 1: Erzeugung von Wirbelströmen (dunkelgrün) im Messobjekt (rosa)


Abb. 2: Der aufgebaute Sensor mit Elektronik