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Institutsleitung:
Prof. Dr. rer. nat. Olaf Dössel
Prof. Dr. rer. nat. Werner Nahm


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76131 Karlsruhe

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Institutsseminar

Zur Zeit ist kein Vortrag geplant.

Workshop "Integrated Heart Model"
Poster

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Ingenieurwissenschaft für die Gesundheit

Herzlich willkommen auf der Seite des Instituts für Biomedizinische Technik am Karlsruher Institut Technologie (KIT). Seit über 50 Jahren wird hier im Bereich der Biomedizinischen Technik geforscht und gelehrt.

In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Ärzten und in Projekten mit der medizintechnischen Industrie erforschen wir neue technische Systeme, mit denen Krankheiten früher und genauer erkannt und eine Therapie zielsicher durchgeführt werden kann. 

Schwerpunkte der Forschung bei Prof. Dr. Olaf Dössel sind die Analyse der elektrischen Signale vom Herzen (EKG und Elektrogramme) und die Abbildung der elektrophysiologischen Vorgänge auf dem Herzen (ECG-Imaging). Auch gibt es Forschungsprojekte zur Impedanztomographie der Lungenperfusion und zur Hypothermie bei Schlaganfallpatienten. Mehr dazu finden Sie hier.

Bei Prof. Dr. Werner Nahm stehen die Erforschung und Entwicklung optoelektronischer Systeme in Medizin und Lebenswissenschaften im Fokus. In seiner Arbeitsgruppe laufen aktuell Projekte zu chirurgischen Visualisierungssystemen und zur optischen Diagnose. Mehr dazu finden Sie hier.

In der Gruppe von Dr. Axel Loewe werden Computermodelle des Herzens entwickelt und auf kardiologische Fragestellungen angewendet. Im Fokus stehen die Elektrophysiologie und Elastomechanik des Herzens, um zur Beantwortung wichtiger klinischer Fragestellungen zur Entstehung und Behandlung von z.B. Herzrhythmusstörungen beizutragen. Mehr dazu finden Sie hier.

 

News

Axel Loewe
Die Dissertation von Axel Loewe belegt den dritten Platz des Gips-Schüle-Nachwuchspreises 2018

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen bei Menschen und für 25 Prozent aller Schlaganfälle verantwortlich. Medikamentöse Therapie oder Operationen am Herz sind häufig auf Dauer wirkungslos.
In seiner Dissertation untersucht Axel Loewe vom Institut für Biomedizinische Technik des KIT Vorhofflimmern mittels Computermodellen. Ihm ist es gelungen, individuelle Messdaten der Patienten, beispielsweise des Erbguts des Herz-Kreislauf-Systems, in mathematische Modelle zu integrieren. Die modellbasierten Ansätze tragen zu einem umfassenderen Verständnis der Krankheit bei. So können effizientere, auf den einzelnen Patienten angepasste Therapien entwickelt werden.
Mit seiner Forschung belegte Loewe nun den dritten Platz des Gips-Schüle-Nachwuchspreises 2018 der Gips-Schüle-Stiftung.

KIT News
Luca Azzolin
Neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IBT

Wir begrüßen Herrn Luca Azzolin als neuen wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut für Biomedizinische Technik, der seine Arbeit am 1. Juli 2018 begonnen hat. Im Rahmen des MY-ATRIA Innovative Training Network (ITN), gefördert durch das Marie-Skłodowska-Curie-Programm der Europäischen Kommission (Horizont 2020), wird Herr Azzolin in der Modellierungsgruppe des IBT an einem integrierten und personalisierten Computermodell der Atrien für die effiziente Ablationstherapie arbeiten. Die erwarteten finalen Ergebnisse sollen für Kardiolegen ein hilfreiches Werkzeug bei der Vorhersage von Ablationsresultaten sein.

Herr Azzolin absolvierte sein Bachelor- und Masterstudium der Ingenieurswissenschaften und Computational Science am Polytechnikum Mailand. Seine Forschungsschwerpunkte lagen im Bereich elektromechanischer Modellierung und Computersimulationen der menschlichen Ventrikel.

Sánchez_Arciniegas_Jorge
Neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IBT

Wir möchten Herrn Jorge Sánchez als neuen Forschungsassistent begrüßen. Als Mitglied der Gruppe Herzmodellierung wird sich Jorge Sánchez in seiner Forschung auf die Entwicklung einer Open-Source-Modellierungslösung für die Elektrophysiologie des Herzens konzentrieren. Dabei zielen wir auf eine nachhaltige Forschungssoftware, die qualitativ hochwertige, benutzerfreundliche Simulations-Software für kardiale Elektrophysiologie bereitstellt. Dies wird eine optimale Lösung für einen großen Teil derjenigen bereitstellen, die möglicherweise von Computermodellierung des Herzens profitieren können.

 
Luongo
Neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IBT

Wir begrüßen Herrn Giorgio Luongo als neuen wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut für Biomedizinische Technik, der seine Arbeit am 1. Juli 2018 begonnen hat. Im Rahmen des MY-ATRIA Innovative Training Network (ITN), gefördert durch das Marie-Skłodowska-Curie-Programm der Europäischen Kommission (Horizont 2020), wird Herr Luongo mit der Biosignalgruppe des IBT den Zusammenhang zwischen den Erregungsmustern während Sinusrhythmus, Vorhofflattern, Vorhofflimmern und den dazu korrepondierenden 12-Kanal EKGs bzw. gemessenen Körperoberflächenpotentialen (BSPMs) untersuchen. In diesem Zusammenhang soll analysiert werden, wie die Erregungsmuster zuverlässig detektiert, identifiziert und lokalisiert werden können.

Herr Luongo absolvierte sein Bachelor- und Masterstudium in Klinischer Technik und Biomedizinischer Technik an der Universität Rom "La Sapienza". Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Implementierung eines regularisierten Klassifikators basierend auf evozierten EEG-Signalen und der Implementierung einer asynchronen Steuerung für Brain-Computer-Interface-Systeme.

ICS
IBT beim interdisziplinären zerebrovaskulären Symposium (ICS)

2018 feierte die internationale Konferenz ihren 15. Geburtstag in Deutschland in Magdeburg. Getreu dem Konferenzmotto „Bringing together international PhD and MD experts“ präsentierte Yannick Lutz seine Arbeit über die Erstellung eines numerischen Modells zur Bestimmung der zerebralen und systemischen Temperatur für die Behandlung des ischämischen Schlaganfalls. Durch die Entwicklung eines neuen Kühlkatheters ist das schnelle Erreichen lokaler therapeutischer Hypothermie im Gehirn möglich, wodurch effizient zerebrale Schäden und mögliche Nebenwirkungen systemischer Hypothermie reduziert werden können.

Workshops zum Thema Medizintechnik
Interaktiver Vortrag im Rahmen des EESTEC Workshops zum Thema Medizintechnik

Im Rahmen des Internationalen Medizintechnik Workshops der Hochschulgruppe EESTEC veranstaltete das IBT am 21.06. einen Workshop zum Thema „Technik im Krankenhaus“. Dabei konnten die interessierten Studenten aus verschiedenen Ländern Europas verschiedene Messverfahren von Vitalparametern kennenlernen und selbst ausprobieren. Bei den Messverfahren handelte es sich um etablierte Verfahren, wie dem Elektrokardiogramm, als auch um neuere Technologien wie zum Beispiel dem Lungenmonitoring mit Hilfe der Elektrischen Impedanz Tomographie (EIT).