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Estimation of the Conduction Velocity from Clinical Local Activation Time Maps

Estimation of the Conduction Velocity from Clinical Local Activation Time Maps
Typ:Bachelorarbeit
Betreuer:

Dipl.-Ing. Tobias Oesterlein, M.tech. Bhawna Verma

Bearbeiter:

Benedikt Ebener

Motivation
Vorhofflattern gehört zu einer Gruppe von Herzrhythmusstörungen welche sehr gut durch minimalinvasive kurative Interventionen behandelt werden kann. Dabei versuchen Elektrophysiologen in der Klinik den Ursprung und Verlauf der Erregungsausbreitung zu bestimmen um so patientenspezifisch behandeln zu können. Sie verwenden dabei Katheter, mit denen Elektrogramme im Innern des Herzens erfasst werden können.
Die halbautomatische und visuelle Auswertung der Daten ist ein Eckpfeiler in der klinischen Diagnose. Dabei spiegelt die lokale Aktivierungszeit den Verlauf der kreisenden Erregung wider. Sie wird als farbliche Markierung auf die Herzanatomie projiziert und kann so vom Arzt ausgewertet werden.

BA Ebener

Aufgabenstellung
Besonders Gebiete mit stark verlangsamter Erregungsleitung gelten als arrhythmogen, also als vitaler Bestandteil des pathologischen Erregungskreises. Der Arzt versucht diese Areale zu identifizieren und durch eine Ablationsnarbe zu unterbrechen.
Ziel der Arbeit ist es, die Geschwindigkeit der Erregungsausbreitung zu schätzen und so langsam leitende Areale identifizieren zu können. Grundlage hierfür bildet die Karte der lokalen Aktivierungszeiten aus der Klinik. Simulierte Daten können genutzt werden um den Algorithmus zu testen. Der Einsatz an klinischen Daten ist die große Herausforderung, da funktionelle Blocklinien und falsche Annotationen eine exakte Bestimmung der Erregungsausbreitung erschweren.