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Informationen zum Studienmodell 3: Biomedizinische Technik

Medizintechnik heisst (zugegeben etwas plakativ) Geräte, Systeme und Software entwickeln, die kranken Menschen nützen oder helfen Menschen gesund zu halten. Wir wollen Krankheiten früher erkennen, besser behandeln, genauer überwachen, sicherer vorbeugen oder das Leben eines Kranken bzw. Behinderten erleichtern, indem wir die Methoden der Ingenieurwissenschaften anwenden und weiterentwickeln.

Besonders interessant an diseem Studienmodell ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Medizinern einerseits und Entwicklern aus der Industrie andererseits. Unterschiedliche Sprech- und Denkweisen sind zu überbrücken. Wer das während der Bachelor- oder Masterarbeit bei uns gelernt hat, hat in den meisten Fällen nicht nur einen wissenschaftlichen Erfolg erzielt, sondern auch gleichzeitig eine ganz wichtige Erfahrung für das Berufsleben gesammelt.

In den festen Modellfächern lernt man, wie z. B. ein Elektrokardiographie-System (EKG) oder ein Magnetresonanz-Tomograph (MRT) funktioniert. Mit dem Basiswissen der Physiologie wird die Brücke zur Medizin geschlagen. Das Laborpraktikum sorgt für die nötige "hands-on-experience". In den wählbaren Modellfächern erlangen Sie zusätzliche spezielle Kenntnisse, welche Ihnen einen tieferen Einblick in die Biomedizinische Technik ermöglicht. Zudem bieten einige Vorlesungen auch den "Blick über den Tellerrand" hinaus und die Möglichkeit, sich ein solides Methodenportfolio in dem Bereich zuzulegen, den Sie später in der Medizintechnik anwenden möchten (z.B. Signalverarbeitung, Bildverarbeitung, maschinelles Lernen, Regelungstechnik, Software Engineering, Schaltungsentwicklung, Mikrosysteme, Robotik, Sensorik, Simulation & Modellierung, Optik...)

Wir bieten attraktive Themen für Abschlussarbeiten sowohl für Ingenieure, die gerne Hardware entwickeln als auch für solche die lieber Software mögen. Unsere Forschungsthemen liegen in den Bereichen:

  • Modellierung des menschlichen Körpers, speziell des Herzens
  • Signalverarbeitung von EKG-Signalen und intrakardial gemessenen Elektrogrammen
  • Abbildung bioelektrischer Ströme auf dem Herzen (inverses Problem der Elektrokardiographie und Magnetokardiographie)
  • Numerische Feldrechnung im menschlichen Körper
  • Optische Methoden in der Medizintechnik

Weitere Informationen finden Sie unter den entsprechenden Rubriken unserer Webseite an. Professor Dössel, Professor Nahm und alle Assistenten freuen sich über jeden interessierten Besucher.

Modellberater:
Prof. Dr. rer. nat. Olaf Dössel,
Dr.-Ing. Axel Loewe