IBT auf der 4. Jahrestagung des Upright Radiotherapy and Imaging Research Consortium
Zur IBT-Delegation gehörten Jonathan Frömel, Mark Arndt und Dr. Alexander Pryanichnikov, die Prof. Maria Francesca Spadea begleiteten. Das Team trug zum wissenschaftlichen Programm bei, indem es seine Expertise in den Bereichen Strahlentherapie und Bildgebung in aufrechter Körperposition (Upright) einbrachte. Zu den Höhepunkten zählten ein Vortrag von Jonathan Frömel über ein für Upright-Anwendungen entwickeltes Framework zur Spot-Scanning-Protonenradiografie und -CT bei freier Atmung, ein Überblick über aktuelle industrielle Entwicklungen durch Dr. Pryanichnikov sowie eine interaktive Diskussion über die Zukunft der Upright-Strahlentherapie, geleitet von Prof. Spadea gemeinsam mit Prof. Lomax vom PSI.
„Wir freuen uns sehr über die anhaltenden Fortschritte auf diesem Gebiet“, sagte Dr. Pryanichnikov, einer der Co-Vorsitzenden des Konsortiums. „Das diesjährige Treffen war das bisher größte, und viele neue Gesichter stießen zur Gemeinschaft hinzu. Besonders erfreulich waren die Inbetriebnahme neuer Zentren für Upright-Protonentherapie in Shanghai (China) sowie die ersten Behandlungen an der neuesten Einrichtung in Stanford (USA). Diese Entwicklungen unterstreichen die Bedeutung der Arbeit, die im Rahmen des Konsortiums geleistet wird.“
Prof. Spadea betonte die Wichtigkeit des europäischen Promotionsnetzwerks UPLIFT: „Das UPLIFT-Netzwerk hat bereits einen wichtigen Beitrag zur Fachgemeinschaft geleistet. Wir freuen uns sehr, Teil dieser wachsenden Dynamik zu sein und eine neue Generation von Wissenschaftlern zu unterstützen, die auf diesem bedeutsamen und klinisch relevanten Gebiet tätig sind.“
Für Jonathan Frömel bot das Treffen zudem eine wichtige Gelegenheit, die Ergebnisse seiner Masterarbeit einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. „Es war eine großartige Erfahrung, meine Arbeit mit einer so internationalen Gemeinschaft zu teilen“, sagte er. „Dies unterstreicht die Exzellenz des IBT in diesem zukunftsweisenden Bereich der Forschung und klinischen Translation.“
Darüber hinaus bot die Tagung den Teilnehmenden die Gelegenheit, Stockholm zu erleben. „Ich möchte den Organisatoren für die Wahl eines so wunderbaren Veranstaltungsortes im Zentrum von Stockholm danken“, sagte Jonathan Frömel. „Wir hatten auch die Möglichkeit, die Stadt zu erkunden.“ Dr. Pryanichnikov fügte hinzu: „Wir versuchen stets, das Beste aus solchen Treffen herauszuholen, damit die Teilnehmer auch ein kulturelles Erlebnis genießen können. Mir persönlich hat der Besuch des Vasa-Museums nach dem Treffen sehr gut gefallen.“
IBT KIT engagiert sich aktiv in zwei Projekten des europäischen UPLIFT-Netzwerks; dabei unterstützt das Institut klinische Studien zur bildgeführten Protonentherapie in aufrechter Körperposition in Israel und plant gemeinsame experimentelle Aktivitäten für das kommende Jahr in Shanghai, China.